Wie wird der Festgeld-Zinsertrag berechnet?
Bei einer vereinfachten linearen Berechnung gilt: Anlagebetrag × Jahreszinssatz × Laufzeit in Jahren. Bei 25.000 € Anlagebetrag, 3,00 % p.a. und zwölf Monaten ergibt sich vor Steuern ein rechnerischer Zinsertrag von 750 €. Bei kürzeren oder längeren Zeiträumen wird die Jahreslaufzeit entsprechend anteilig angesetzt.
Warum kann das tatsächliche Ergebnis abweichen?
Banken können Zinsen jährlich, unterjährig oder endfällig gutschreiben. Außerdem können steuerliche Abzüge, Rundungsregeln und konkrete Zinsperioden eine Rolle spielen. Der Rechner dient deshalb der Orientierung und ersetzt nicht die individuelle Abrechnung des Kreditinstituts.
Bruttozins ist nicht gleich Realertrag
Für die persönliche Planung sollten neben möglichen Steuern auch Inflation und Liquiditätsbindung betrachtet werden. Der feste Nominalzins schafft Planbarkeit, garantiert aber nicht, dass die Kaufkraft des Kapitals über die gesamte Laufzeit steigt.
